Steuer-Deutsch,
einfach erklärt.
UStVA, EÜR, Vorsteuer, §19 – wir übersetzen die Begriffe, über die du beim Verkaufen stolperst. Kurz, klar und in normaler Sprache. Tipp dich rein:
Abschreibung (AfA)
Teure Anschaffungen setzt du über mehrere Jahre verteilt von der Steuer ab.
Aufbewahrungspflicht
Rechnungen und Belege musst du mehrere Jahre lang aufbewahren.
Erklären BuchhaltungBetriebsausgaben
Alle Kosten, die durch dein Business entstehen – sie senken deinen Gewinn.
Erklären BuchhaltungBetriebseinnahmen
Alles, was du durch dein Business einnimmst.
Brutto und Netto
Netto ist der Betrag ohne Umsatzsteuer, brutto mit.
Erklären SteuernDauerfristverlängerung
Einen Monat mehr Zeit für die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
Differenzbesteuerung
USt nur auf die Marge – relevant beim Wiederverkauf von Gebrauchtem.
Erklären PlattformenDropshipping
Du verkaufst Ware, die dein Lieferant direkt an deine Kund:innen schickt – ohne eigenes Lager.
Erklären PlattformenEinfuhrumsatzsteuer (EUSt)
Umsatzsteuer auf Waren, die du aus Nicht-EU-Ländern importierst.
Einkommensteuer
Die Steuer auf deinen Gewinn – zusätzlich zu einem Hauptjob zusammengerechnet.
Erklären SteuernEinkommensteuer-Vorauszahlung
Vierteljährliche Abschlagszahlung auf die voraussichtliche Einkommensteuer.
Erklären BuchhaltungEinnahmenüberschussrechnung (EÜR)
Die einfache Gewinnermittlung: Einnahmen minus Ausgaben.
Einzelunternehmen
Die einfachste Rechtsform – du als Person bist das Unternehmen.
Erklären BasicsELSTER
Das offizielle Online-Portal des Finanzamts für Steuererklärungen.
Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR)
EU-Prinzip: Wer Produkte oder Verpackungen in Umlauf bringt, beteiligt sich an Rücknahme und Recycling.
Erklären BasicsFixkosten & variable Kosten
Fixkosten fallen immer an, variable Kosten nur, wenn du verkaufst.
Erklären BasicsFragebogen zur steuerlichen Erfassung
Das Formular, mit dem du dich beim Finanzamt als selbstständig anmeldest.
Freiberufler:in
Selbstständige in „freien Berufen“ – ohne Gewerbe und ohne Gewerbesteuer.
Erklären RechtsformGbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
Wenn ihr zu zweit oder mehr ohne großen Aufwand gründet.
Erklären BuchhaltungGeringwertiges Wirtschaftsgut (GWG)
Günstige Anschaffungen, die du sofort komplett absetzen kannst.
Geschäftskonto
Ein separates Konto nur fürs Business – keine Pflicht, aber dringend zu empfehlen.
Erklären RechtsformGewerbeanmeldung
Die Anmeldung deines Gewerbes beim Gewerbeamt – Pflicht für die meisten Händler.
Gewerbesteuer
Eine Steuer für Gewerbetreibende – mit einem Freibetrag von 24.500 €.
Erklären BuchhaltungGoBD
Die Regeln, wie digitale Belege und Buchungen aufbewahrt werden müssen.
Erklären RechtsformHandelsregister
Das öffentliche Verzeichnis für Kaufleute und Kapitalgesellschaften.
IHK-/HWK-Beitrag
Pflichtbeitrag zur Industrie- und Handels- oder Handwerkskammer für Gewerbetreibende.
Erklären BuchhaltungKassenbuch
Aufzeichnung aller Bargeschäfte – wichtig, wenn du bar kassierst.
Erklären BasicsKennzahl: Deckungsbeitrag
Was nach den variablen Kosten eines Verkaufs übrig bleibt.
Kleinunternehmerregelung (§19 UStG)
Wenn du die Regelung nutzt, weist du auf eigenen §19-Umsätzen keine Umsatzsteuer aus.
Erklären BuchhaltungKontenrahmen (SKR 03/04)
Ein standardisiertes Nummernsystem, um Buchungen zu sortieren.
Künstlersozialkasse (KSK)
Günstige Sozialversicherung für selbstständige Kreative und Publizist:innen.
Erklären SteuernLiebhaberei
Wenn das Finanzamt dein Business als Hobby ohne Gewinnabsicht einstuft.
Erklären BasicsLiquidität
Ob genug Geld da ist, um anstehende Rechnungen zu bezahlen.
OSS-Verfahren (One-Stop-Shop)
Eine zentrale Meldung für USt bei Verkäufen an Privatkunden in der EU.
Erklären PlattformenPlattformen-Meldepflicht (DAC7)
Online-Plattformen melden deine Verkäufe automatisch ans Finanzamt.
Erklären PlattformenPrint-on-Demand (POD)
Designs hochladen, verkaufen – gedruckt und verschickt wird erst, wenn jemand bestellt.
Privatentnahme
Geld, das du aus deinem Business für dich privat herausnimmst.
Erklären SteuernQuellensteuer
Steuer, die ein ausländischer Zahler direkt von deiner Auszahlung abzieht – bevor das Geld bei dir ankommt.
Rechnung (Pflichtangaben)
Eine korrekte Rechnung braucht bestimmte Pflichtangaben, sonst gilt sie nicht.
Erklären SteuernRegelbesteuerung
Das Gegenstück zur Kleinunternehmerregelung: Du weist USt aus und ziehst Vorsteuer.
Erklären PlattformenReverse-Charge-Verfahren
Bei Diensten aus dem Ausland schuldest du die USt selbst, nicht der Anbieter.
Rücklagen
Geld, das du für Steuern und schlechte Monate zur Seite legst.
Erklären RechtsformScheinselbstständigkeit
Wenn du formal selbstständig bist, faktisch aber wie ein:e Angestellte:r arbeitest.
Erklären BuchhaltungSkonto
Ein kleiner Rabatt für schnelle Zahlung.
Solidaritätszuschlag
Ergänzungsabgabe zur Einkommensteuer – für die meisten inzwischen entfallen.
Erklären SteuernSoll- vs. Ist-Versteuerung
Wann die USt fällig wird: bei Rechnungsstellung (Soll) oder bei Zahlung (Ist).
Steuernummer
Deine persönliche Nummer beim Finanzamt für deine selbstständige Tätigkeit.
Erklären RechtsformUG (haftungsbeschränkt)
Die „kleine GmbH“ – Haftungsschutz schon ab 1 € Stammkapital.
Erklären BasicsUmsatz vs. Gewinn
Umsatz ist, was reinkommt – Gewinn, was nach Abzug der Kosten übrig bleibt.
Umsatzsteuer (USt)
Die Steuer, die auf fast jeden Verkauf draufkommt – meist 19 % oder 7 %.
Erklären SteuernUmsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)
Eine EU-weite Nummer für den Handel mit Unternehmen im Ausland.
Erklären SteuernUmsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA)
Die regelmäßige Meldung ans Finanzamt, wie viel USt du eingenommen hast.
Verpackungsgesetz (VerpackG)
Das Gesetz hinter LUCID: Verpackungen müssen registriert und lizenziert werden.
Erklären PlattformenVerpackungsregister LUCID
Das Register, in das sich jede:r eintragen muss, die:der verpackte Ware an Endkund:innen schickt.
Vorsteuer
Die Umsatzsteuer, die du selbst beim Einkauf zahlst und dir zurückholen kannst.
Erklären SteuernW-8BEN
US-Formular, mit dem du als Nicht-US-Person deinen Wohnsitz nachweist – und so meist weniger US-Quellensteuer zahlst.
Erklären BuchhaltungWareneinsatz
Was dich die verkauften Produkte im Einkauf gekostet haben.
Zusammenfassende Meldung (ZM)
Meldung deiner steuerfreien EU-Geschäfte mit Unternehmen ans Finanzamt.
ErklärenBegriff verstanden – und jetzt?
BetriebsBuddy verwandelt das Wissen in einen konkreten Plan: sagt dir, was wann zu tun ist, und erinnert an jede Frist. Ohne Beleg-Upload.

