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Steuer-Rücklage-Rechner

Gib deinen Gewinn ein und sieh eine vorsichtige Spanne, wie viel du für Steuern zur Seite legen solltest – mit Erklärung, was dahintersteckt. Orientierung, keine Steuerberatung.

Dein Gewinn

Wichtig: Gewinn, nicht Umsatz. Eine grobe Schätzung reicht völlig.

Deine Rücklage-Spanne

Gib links deinen Gewinn ein – die empfohlene Spanne erscheint sofort.

Grobe Orientierung anhand pauschaler Spannen – keine Steuerberatung und keine Berechnung deiner tatsächlichen Steuer. Wie viel du wirklich zahlst, hängt von deiner persönlichen Situation ab (Splitting, weitere Einkünfte, Ausgaben). Stand: 2026-05-30.

Hintergrund

Steuer-Rücklage: Warum die Nachzahlung so viele Selbstständige kalt erwischt

Als Angestellte:r führt dein Arbeitgeber die Lohnsteuer automatisch ab. Als Selbstständige:r landet erst einmal alles auf deinem Konto — und fühlt sich nach „deinem Geld“ an. Die Einkommensteuer auf deinen Gewinn kommt aber später: mit dem Steuerbescheid, oft erst im Folgejahr, und gern zusammen mit Vorauszahlungen für das laufende Jahr.

Wer ab dem ersten Euro einen festen Anteil zur Seite legt, nimmt dem Thema den Schrecken. Dieser Rechner gibt dir dafür eine ehrliche Spanne — bewusst keine centgenaue Steuerberechnung, denn die hängt von deiner persönlichen Situation ab.

ab 1. Euro
Am besten direkt bei jedem Zahlungseingang einen festen Anteil beiseitelegen.
12.348 €
Grundfreibetrag 2026 — erst der Gewinn darüber wird mit Einkommensteuer belastet (hauptberuflich).
24.500 €
Gewerbesteuer-Freibetrag für Einzelunternehmen — darüber kann zusätzlich Gewerbesteuer anfallen.
So gehst du vor

In drei Schritten zur Rücklage

  • Gib deinen Gewinn ein (Einnahmen minus Ausgaben) — wahlweise pro Monat oder pro Jahr. Eine grobe Schätzung reicht.
  • Sag dem Rechner, ob du nebenberuflich selbstständig bist — dann stapelt sich dein Gewinn auf dein Gehalt und die Spanne fällt höher aus.
  • Übernimm die Spanne als feste Routine: eigenes Unterkonto, Dauerauftrag oder direkt bei jedem Zahlungseingang umbuchen.

Die Spanne deckt die Einkommensteuer grob ab. Kranken-/Pflegeversicherung (bei Hauptberuflern) und eventuelle Umsatzsteuer kommen separat dazu.

Häufige Fragen

Steuer-Rücklage: deine Fragen

Wie viel sollte ich als Kleinunternehmer für Steuern zurücklegen?+

Als grobe Faustregel: nebenberuflich Selbstständige 25–45 % des Gewinns, hauptberuflich Selbstständige je nach Gewinnhöhe 0–35 %. Nebenberufler liegen höher, weil ihr Gewinn auf das Gehalt aufgeschlagen und mit dem persönlichen Spitzensatz besteuert wird. Die genaue Höhe hängt von deiner persönlichen Situation ab.

Warum ist die Rücklage nebenberuflich höher als hauptberuflich?+

Bei Hauptberuflern puffert der Grundfreibetrag (12.348 € im Jahr 2026) die ersten Gewinn-Euro ab — darauf fällt keine Einkommensteuer an. Bei Nebenberuflern ist der Grundfreibetrag in der Regel schon durch das Gehalt ausgeschöpft, deshalb wird jeder Gewinn-Euro sofort mit dem Grenzsteuersatz belastet.

Muss ich auch Umsatzsteuer zurücklegen?+

Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG nicht — du weist keine Umsatzsteuer aus. Bist du regelbesteuert, gehört die vereinnahmte Umsatzsteuer von vornherein dem Finanzamt: Leg sie vollständig zur Seite, sie ist nie dein Geld gewesen.

Wann muss ich die Steuer tatsächlich zahlen?+

Die Einkommensteuer wird mit dem Steuerbescheid nach deiner Steuererklärung fällig — oft erst im Folgejahr. Ab einer gewissen Höhe setzt das Finanzamt zusätzlich vierteljährliche Vorauszahlungen fest (10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember). Gerade im zweiten Jahr kommen dann Nachzahlung und Vorauszahlungen zusammen.

Passt dazu

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Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und Organisation. Sie ersetzen keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Individuelle Fragen solltest du mit einem Steuerberater oder deinem Finanzamt klären.

Stand 2026-05-30.