Steuerfristen für Kleinunternehmer: Welche Termine du kennen musst.
Als Selbstständige:r jonglierst du mehr Fristen, als du denkst. Hier ein Überblick über die wichtigsten wiederkehrenden Termine — und wie du sie automatisierst, statt sie dir zu merken.
Die wiederkehrenden Fristen im Überblick
Nicht alle Fristen gelten für jede:n — abhängig davon, ob du umsatzsteuerpflichtig bist, Mitarbeitende hast oder bestimmte Plattformen nutzt. Diese hier solltest du aber kennen:
- Umsatzsteuer-Voranmeldung (sofern nicht §19): meist monatlich oder quartalsweise.
- Einkommensteuererklärung: jährlich, mit Abgabefrist.
- EÜR (Anlage EÜR): jährlich, gemeinsam mit der Steuererklärung.
- Plattform-Reports: monatlich (Etsy, KDP, Stripe, Shopify).
- Eigene Routinen: Belege ablegen, Rücklagen prüfen, Jahresziel-Review.
Warum „im Kopf behalten“ nicht funktioniert
Unser Gehirn ist schlecht darin, sich wiederkehrende Termine mit Vorlauf zu merken. Wir erinnern uns an Dinge, wenn ein Auslöser da ist — aber eine Frist in vier Wochen hat keinen Auslöser, bis sie fast vorbei ist.
Genau deshalb braucht es ein System außerhalb deines Kopfes: einen Reminder, der zur richtigen Zeit von selbst auftaucht — mit genug Vorlauf, um entspannt zu reagieren.
Vorlaufzeit: der unterschätzte Hebel
Eine Erinnerung am Tag der Frist ist fast wertlos — dann ist es zu spät, in Ruhe zu reagieren. Der eigentliche Wert liegt im Vorlauf: 10 Tage vor der UStVA, eine Woche vor dem Monatsabschluss.
Mit Vorlauf wird aus Stress Routine. Du hast Zeit, Belege zu sammeln, Zahlen zu prüfen und einzureichen — ohne Last-Minute-Panik.
Reports nicht übersehen
Plattform-Reports sind tückisch: Sie erscheinen einmal im Monat, oft als unscheinbare E-Mail. Wer sie übersieht, sucht später mühsam in alten Postfächern.
BetriebsBuddy macht aus jedem fälligen Report eine Aufgabe mit Erinnerung — verknüpft mit dem passenden Plattform-Guide, der dir zeigt, wo du den Report findest und wie du ihn ablegst.






