Geschäftskonto fürs Kleingewerbe – einfach erklärt.
Du verkaufst auf Etsy, schreibst Rechnungen oder verdienst nebenbei mit deinem Side Hustle – und fragst dich, ob du dafür ein eigenes Konto brauchst? Dieser Ratgeber führt dich durch alles Wichtige. Vorweg: Das ist eine Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung. Bei Unsicherheiten hilft dir eine Steuerberatung weiter.
Brauchst du als Kleinunternehmer ein Geschäftskonto?
Für Einzelunternehmer:innen im Nebenerwerb ist ein separates Geschäftskonto nicht allgemein gesetzlich vorgeschrieben. Es kann die Trennung privater und betrieblicher Zahlungen erleichtern.
Prüfe die Bedingungen deines bestehenden Privatkontos: Eine geschäftliche Nutzung kann nach den Kontobedingungen eingeschränkt sein. Vergleiche anschließend Kosten und Funktionen verschiedener Geschäftskonten.
Worauf du beim Geschäftskonto achten solltest
Geschäftskonten unterscheiden sich vor allem bei den Kosten und den enthaltenen Funktionen. Für die meisten Solo-Selbstständigen zählt: niedrige oder keine Kontoführungsgebühr, eine Karte zum Bezahlen und ein Konto, das sich mit der Buchhaltung verbinden lässt.
- Kontoführungsgebühr und Kosten pro Buchung.
- Enthaltene Karten (Debit-/Kreditkarte) und ob du Bargeld einzahlen kannst.
- Schnittstelle zur Buchhaltung (automatischer Bankabgleich statt Abtippen).
- Unterkonten oder „Spaces“, um die Steuerrücklage getrennt zu parken.
- Wie schnell und unkompliziert die Eröffnung läuft (Video- statt Post-Ident).
Geschäftskonto für Side Hustler & nebenberufliche Gründer
Gerade wenn du nebenbei startest, ist die Trennung Gold wert: Du siehst sofort, was dein Side Hustle wirklich einbringt, und musst am Jahresende nicht private und geschäftliche Buchungen auseinanderklauben.
Ein mobiles Konto kann zu einem kleinen Nebengewerbe passen. N26 ist eine mögliche Option; Unterkonten und eine physische Karte hängen dort vom Tarif ab. Prüfe auch andere Anbieter und deine tatsächlichen Anforderungen.
So eröffnest du dein Geschäftskonto
Viele Anbieter ermöglichen einen digitalen Antrag. Wie lange Identitätsprüfung und Freischaltung dauern, hängt vom Anbieter und deinem Fall ab. Typische Schritte sind:
- Anbieter nach Kosten und Funktionen auswählen.
- Antrag online ausfüllen und per Video- oder Foto-Ident identifizieren.
- Karte aktivieren, sobald sie per Post ankommt.
- Konto in deinem Buchhaltungstool und bei deinen Zahlungsanbietern hinterlegen.
- Ab sofort alle betrieblichen Einnahmen und Ausgaben über dieses Konto laufen lassen.
Und danach? Die Routine mit BetriebsBuddy
Das Konto eröffnen ist Schritt eins. Schritt zwei ist, dass aus den Buchungen kein Chaos wird: Belege ablegen, Umsatz im Blick behalten, Steuerfristen einhalten – Monat für Monat.
Dafür bietet BetriebsBuddy wiederkehrende Aufgaben im Plan und auf Wunsch eine monatliche E-Mail für offene Routinen. Du kannst kostenlos beginnen und bei Bedarf weitere Funktionen freischalten.






