Print-on-Demand (POD)
Designs hochladen, verkaufen – gedruckt und verschickt wird erst, wenn jemand bestellt.
Bei Print-on-Demand legst du Designs auf Produkte wie T-Shirts, Tassen oder Poster; gedruckt und versendet wird erst nach der Bestellung durch einen POD-Dienstleister (z. B. Printful, Printify, Amazon Merch on Demand, Spreadshirt). Es gibt zwei Grundmodelle: Auf Marktplatz-Plattformen (etwa Merch on Demand) erhältst du Tantiemen, die Plattform ist Verkäuferin. Betreibst du dagegen einen eigenen Shop mit POD-Anbieter im Hintergrund, bist du selbst Verkäufer:in – mit Impressum, Widerruf, Gewährleistung und ggf. EPR-Pflichten. In beiden Fällen sind die Einnahmen steuerpflichtig und zählen für die § 19-Umsatzgrenzen; bei US-Plattformen lohnt der Blick auf Quellensteuer und W-8BEN. Aufpassen bei fremden Marken und Sprüchen: Urheber- und Markenrechte sind im POD-Bereich der häufigste Abmahngrund.
