BBetriebsBuddy
CommunityErfahrungenDrittes Jahr, knapp an §19-Grenze – wie war's bei euch beim Wechsel?

Drittes Jahr, knapp an §19-Grenze – wie war's bei euch beim Wechsel?

Yannik22. Juni 2026 0 2

Nach 2,5 Jahren Print-on-Demand stehe ich dieses Jahr vermutlich bei ~22.000 € Umsatz. Die 25k-Grenze ist also greifbar nah und Q4 ist noch nicht durch. Hab Schiss vor dem Wechsel zur Regelbesteuerung – nicht steuerlich, sondern weil ich keine Lust auf UStVA-Monatswahnsinn habe. Erfahrungen?

2 Antworten

  • Tobias·22. Juni 2026, 22:45

    Letztes Jahr gewechselt. UStVA ist nach 2-3 Monaten Routine, ehrlich. Was wirklich nervt sind eher die Kunden-Diskussionen ("warum bist du jetzt teurer") wenn du B2C verkaufst und die USt aufschlagen musst. Im B2B kein Thema. Plan vor allem, ob du Preise glatt machst oder die 19 % sichtbar aufschlägst.

  • Beste Antwort
    Janine GeithnerMod· Lvl 7·22. Juni 2026, 22:45

    Yannik, der wichtigste Satz vorab: rechtzeitig wissen ist halb gewonnen. Was du jetzt schon planen kannst:

    1. Wann genau überschreitest du (rechnerisch) die 25k? Wenn das im Dezember knapp wird, hast du Spielraum.
    2. Falls du wechseln musst: B2C-Preise frühzeitig durchrechnen – Tobias hat recht, Kundenkommunikation ist oft die größere Hürde als die UStVA.
    3. Vorsteuerabzug ist dann dein neuer Freund – Belege, Software, Versandmaterial → alles wird im Einkauf günstiger.

    Für den Einzelfall an der Grenze lohnt sich einmal ein StB-Gespräch, das kostet nicht viel und nimmt Unsicherheit. Wir teilen hier Erfahrungen, keine verbindliche Beratung. 💛